Hast du gerade herausgefunden, dass du schwanger bist oder fragst du dich, ob Yoga gut während der Schwangerschaft ist? Oder bist du schon im zweiten oder dritten Trimester und suchst nach dem richtigen Workout? Yoga ist in jedem Fall die Antwort. Yoga in der Schwangerschaft ist einer sicherer und sanfter Weg für dich, um aktiv und während der Schwangerschaft in Form zu bleiben, während dein Baby größer und größer werden kann. Yoga führt dich durch die neun Monate der Schwangerschaft, bereitet dich körperlich und geistig auf die Geburt vor und kann auch nach der Entbindung eine große Hilfe sein, um das Gewicht zu verlieren, das du in den neun Monaten Schwangerschaft zugenommen hast.
Yoga-Übungen für Schwangere in allen drei Trimestern
Egal in welchem Stadium der Schwangerschaft du bist und ob du schon mal Yoga gemacht hast oder nicht, Yoga ist eine der am häufigsten empfohlenen Sportarten während der Schwangerschaft. Beim Yoga hast du keine abrupten Bewegungen durch Springen oder plötzliche Stops wie beim Laufen. Es hilft dir aber dabei stark zu bleiben, während deine Bewegungen im Laufe der Zeit immer schwieriger werden und dein Bauch immer größer wird. Wenn du regelmäßig Yoga während der Schwangerschaft machst, kannst du Probleme wie geschwollene Knöchel oder Rückenschmerzen vermeiden.
Im ersten Trimester wirst du den Unterschied in deinem Körper bezüglich der Übungen wahrscheinlich nicht sonderlich merken, aber achte trotzdem darauf, dass sich dein Körper verändert. Höre auf deinen Körper, wann immer du Unwohlsein fühlst, beende die Yoga-Übung und entspanne dich.
Im zweiten Trimester wirst du schon eine größere Veränderung spüren. Vielleicht fühlst du dich unwohl in Posen die auf deinen Oberkörper und deine Brust Druck ausüben und du wirst langsam merken, dass eine zweite Person mit dir Yoga macht. Dein Bauch wächst und du mit der Zeit musst du mehr und mehr Übungen anpassen.
Im dritten Trimester musst du dich an deinen Bauch anpassen, der sich wie ein großer Ballon vor deinem Körper anfühlt. Sanfte Übungen mit der Hilfe von Decken und Kissen sind nun richtig für dich.
Das wichtigste über Yoga während der Schwangerschaft ist, dass du dich gut fühlst. Achte darauf, über den Tag genug Wasser zu trinken, um eine Dehydrierung zu vermeiden, und esse mehr Kalorien, da du beim Workout viele verbrennst.
Yoga in Vorbereitung auf die Wehen und die Entbindung
Außer, dass Yoga dich in Form halt, bereitet dich ein regelmäßiges Training während der Schwangerschaft auch körperlich und mental für die Wehen und die Geburt vor.
Viele der unten aufgelisteten Übungen öffnen dein Becken und erleichtern dir die Geburt, wenn es soweit ist. Deine Muskeln und dein Gewebe lernen die richtige Position schon während der Schwangerschaft. Des Weiteren gibt es Übungen, die helfen, das Kind in die richtige Lage zu bringen.
Mental kann dir Yoga so gut helfen wie keine andere Schwangerschaftsvorbereitung. Mit Atemübungen und Meditation kannst du lernen Stress und Schmerzen abzubauen. Wann immer du Angst hast oder Schmerzen, ziehen sich deine Muskeln zusammen. Während der Geburt ist es daher gut entspannt zu sein, keine Angst zu haben und mit Atem- und Meditationstechniken, die du durch Yoga lernst, kannst du das sein. Das macht die Entbindung sehr viel einfacher.
Welche Yoga-Haltungen du in der Schwangerschaft vermeiden solltest
Natürlich ist jede Frau für sich anders. Manchen ist morgens übel, anderen nicht. Bei manchen Frauen kann schon sehr früh einen Bauch erkennen, wobei eine Veränderung bei manchen Frauen erst sehr spät zu erkennen ist. Auch beim Yoga macht jeder also andere Erfahrungen, aber es gibt ein paar generelle Regeln für werdende Mütter:
Wenn du dich nicht gut fühlst, zum Beispiel wegen der morgendlichen Übelkeit oder aus einem anderen Grund, zwinge dich nicht zum Yoga. Vielleicht fühlst du dich gut genug, um ein bisschen Yoga zu machen, vielleicht gehst du auch lieber eine Runde spazieren. Sei sanft und versuche nicht die fortgeschrittenen Übungen zu machen, wie du sie vielleicht vorher gemacht hast. Dein Körper verändert sich, Leben entwickelt sich, erkunde dein Inneres und akzeptiere deine körperlichen Grenzen.
In der fortschreitenden Schwangerschaft wirst du merken, dass deine Gelenke und Bänder dehnbarer werden. Daher kannst du sie leicht überdehnen und du solltest langsam in die Pose gehen und nicht so weit dehnen, bis es nicht mehr weiter geht.
Balance-Yoga-Haltungen machen Spaß, vielleicht sogar umso mehr, wenn sich dein Körpermittelpunkt stetig mit deinem wachsenden Bauch ändert. Sei auf jeden Fall vorsichtig, bei dem was du machst. Pass vor allem darauf auf, nicht zu fallen, insbesondere nicht auf deinen Bauch. Benutze einen Stuhl, eine Wand oder ein Möbelstück, damit du dein Gleichgewicht halten kannst. In allen drehenden Positionen wie die Spinaldrehung, vermeide es deinen Bauchberiech und deinen Uterus zu sehr zu bewegen, drehe dich lieber aus der Schulter heraus. Vermeide auch weite Rück- und Vorbeugen nach deinem ersten Trimester. Etwas, das für die meisten offensichtlich sein sollte, ist, dass du im zweiten und dritten Trimester vermeiden solltest auf dem Bauch zu liegen. Auch solltest du es umgehen, für eine längere Zeit auf dem Rücken zu liegen. Du kannst die Entspannungsposition am Ende auch auf der Seite machen.
Abschließend ist noch zu sagen, dass du keine intensiven Pranayamas mit intensiven Atmungen oder mit einem längeren Luftanhalten machen solltest.
Yoga nach der Geburt
Natürlich hilft dir Yoga auch, wenn dein Baby schon geboren ist. Schätzungsweise sechs bis acht Wochen nach der Entbindung erlauben Ärzte es wieder, Workouts und körperliche Übungen zu machen, wenn es keine weiteren Komplikationen gibt. Bitte konsultiere deinen Arzt, ob du noch länger warten sollst. Fange langsam an, dann steigere deine Übungen in Zeit und Intensität. Schau dir die Übungen für Gewichtsverlust an, wenn du besorgt über dein extra Gewicht durch die Schwangerschaft bist.
Wir wünschen dir die schönsten neun Monate deines Lebens und wir sind sicher, dass du mit der Hilfe von Yoga eine entspannte und glückliche Schwangerschaft haben wirst.