
Dein Respirationssystem ist einer der wichtigsten Teile deines Körpers. Es ist mit deinem gesamten Körper verbunden und versorgt jede Zelle mit Sauerstoff. Dies umfasst die Lunge, Nase, Mund, Nasennebenhöhlen und alle Teile deines Körpers, die Blut und damit den Sauerstoff transportieren. Sauerstoff wird eingeatmet, in Energie und Kohlendioxid verwandelt und wieder ausgeatmet. Zusätzlich wird die Luft genutzt, um mithilfe deiner Stimmbänder Töne zu erzeugen.
Alles was Sauerstoffmangel in den Atemwegen verursacht, hat negative Auswirkungen und kann im schlimmsten Fall zum Tode führen. Diese einfache Tatsache macht deutlich, wie wichtig es ist, richtig zu atmen und die Lungen und Atemwege gesund zu halten.
Pranayama – Atemübungen für den ganzen Körper
Pranayama bedeutet aus dem Sanskrit ins Deutsche übersetzt 'Erweiterung der Lebensenergie’ Wir werden als lebend erachtet, solange wir atmen und Pranayama spricht davon, das Leben durch gesundes Atmen zu verlängern.
Die gesamte Atmung teilt sich in drei Teile: Puraka, Rechaka und Kumbhaka, das bedeutet Einatmen, Ausatmen und den Atem anhalten. Mit jedem dieser drei Teile spürst du wie dein Körper arbeitet, wie dein Körper beim Einatmen Sauerstoff aufnimmt, dieser während des Anhaltens genutzt wird und im Körper zirkuliert, und schließlich wie die verbrauchte, vom Körper nicht benötigte Luft wieder ausgeatmet wird. Tiefes Atmen ist wie eine Art Reinigung für den Körper, alle Kohlendioxide werden abgegeben und im Körper verbleibt frische, sauerstoffreiche Luft.
Yoga und Pranayama bieten viele verschiedene Arten der Atmung für unterschiedliche Probleme der Atemwege wie Asthma, Heuschnupfen, Atemnot, Allergien und Probleme mit den Nebenhöhlen. Es gibt Übungen, um den Körper zu erwärmen oder runter zu kühlen und es gibt sogar eine Yoga Übung gegen Tinnitus.
Du gibst deiner Lunge die Möglichkeit richtig zu atmen. Wir nutzen normalerweise nur einen kleinen Teil unserer Lungenkapazität und bei einem Leiden an Asthma oder regelmäßiger Atemlosigkeit kann durch ein regelmäßg durchgeführtes Pranayama immens geholfen werden, da dein Körper sich langsam daran gewöhnt, auch in Momenten in denen du dich nicht darauf konzentrierst, tiefe Atemzüge zu nehmen.
Yoga-Stellungen für den Atemapparat
Neben den Atemübungen gibt es selbstverständlich auch körperliche Yoga-Asanas, die dadurch, dass sie die verschiedenen Körperteile aktivieren und den Blutfluss stimulieren, sodass Sauerstoff bis in die Zehenspitzen gelangt, das Respirationssystem dabei unterstützen, die Lungen zu erweitern und ihnen Raum zum atmen zu geben.