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Vik Nathwani, England

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War als Volunteer im Ashram vom 3. November bis zum 8. November 2013

Nachdem ich so viele Geschichten von Ashrams gehört hatte, die von exzentrischen Swamis und religiösen Fanatikern geführt werden, war ein Teil von mir leicht nervös vor meinem Besuch im Jaisiyaram Ashram. In dem Augenblick jedoch, als ich durch die Türen des Ashrams kam, begannen all meine negativen Vorurteile zu verschwinden. Ich wurde von Ramona, Balendu, ihrer Babytochter Apra und Naniji mit Lächeln begrüßt. Sie waren so glücklich, mich als Gast in ihrem Haus zu haben. Ihre Wärme, Gastfreundschaft und positive Energie halfen mir, mich ein paar Augenblicke nach meiner Ankunft bereits wohl zu fühlen.

Mein Aufenthalt im Ashram fühlte sich an, als wäre ich in meinem zweiten Zuhause. Jeden Morgen holten mich Ramona, Balendu, Yashendu und Purnendu zum ‚Brunch‘ mit ihnen. Das Essen war streng vegetarisch, aber unglaublich lecker. Da muss angemerkt werden, dass dies für einen eingefleischten Fleischesser wie mich definitiv eine ganz starke Aussage ist! Ich mochte unsere Unterhaltungen während den Mahlzeiten. Alle in der Familie sprechen fließend Englisch, waren gesprächig, sehr bescheiden und urteilten nicht.

Während meines Aufenthalts lernte ich auch die anderen Familien kennen, die im Ashram lebten. Sie sprachen nicht alle Englisch doch obwohl mein Hindi schrecklich ist, waren sie alle so freundlich und bemühten sich sehr, mir das Gefühl zu geben, hier willkommen zu sein. Ich durfte auf einer Tour mit Purnendu die Kinder in der Schule treffen. Das Lehrniveau, die Begeisterung der Kinder und die Zukunftspläne für die Entwicklung der Schule beeindruckten mich sehr.

Hier sind einige meiner liebsten Erinnerungen an den Ashram:

-Naniji, wie sie auf ihrer Hollywoodschaukel sitzt und mich anlächelt, immer wenn ich vorbeilaufe :)

- das abendliche Kricket- und Fußballspiel mit den Kindern

- Baby Rishi, der mir Wasserkastanien kennt und dabei “Deh!” ruft (sein Wort für “schäl die mal”)

- Baby Apra, die den Schulkindern das Mittagessen austeilt (höchstwahrscheinlich das intelligenteste Kind, das ich je gesehen habe!)

Als es an der Zeit war, sich zu verabschieden, merkte ich, dass ich eine so enge Beziehung zu allen dort aufgebaut hatte, dass es mir sehr schwer fiel abzufahren!

Für alle, die einen Aufenthalt im Ashram in Betracht ziehen: wenn du Kinder, leckeres und gesundes Essen, intelligente Unterhaltungen und Familienleben magst, dann wirst du diesen Ort lieben!

Schließlich noch an alle im Ashram: vielen lieben Dank, dass ihr mich wie ein Familienmitglied aufgenommen habt. Ich wünsche euch das Allerbeste für eure Zukunft und wenn ihr jemals in meiner Gegend sein solltet, vergesst nicht, bei mir vorbeizukommen!

Vik

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