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Karina Rampson, Australien

Karina Rampson

Stayed at the Ashram from 18th November to 3rd December 2011

Liebe Ramona, Balendu, Purnendu und Yashendu!!!

Nun, seit einigen Tagen bin ich wieder zurück auf der Arbeit und lasse mich auf die neue Wintersaison ein, in welcher in Australien der Sommer sein soll.

Noch immer bin ich voller Eindrücke von Indien und der wundervollen Zeit, die ich im Jaisiyaram Ashram mit euch allen verbracht habe, welche nie aus meinem Gedächtnis gehen werden.

Was ich zu sagen habe, ist Folgendes:

Als ich auf die Website des Ashrams stieß, fühlte ich augenblicklich eine Art Vertrautheit...Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass Ramona jegliche meiner Fragen so hilfreich und effizient beantwortete, oder ob es an der Tatsache lag, dass sie zu verstehen schien, wonach ich suchte...Ich weiß es nicht, aber was ich sicher weiß, ist, dass ich wirklich die richtige Entscheidung getroffen habe, als ich buchte und mich somit zum Aufenthalt verpflichtete. (Ich glaube, die Tatsache, dass ihr keine Werbung und keinen Druck bezüglich religiöser Vorstellungen, sondern einzig den Glauben an die Liebe verbreitet, war für meine Entscheidung hilfreich.)

Ich brauchte eine Auszeit von der Arbeit, persönlichen Dilemmas und der Erschöpfung von festgefahrenen Situationen.

Schon zu Beginn hatte ich Vertrauen und fühlte, dass es richtig war.... Ich wollte einfach nur "sein" und etwas neues ausprobieren...und die Tatsache, dass ich mit meinem Geld die vom Ashram betriebene Schule direkt unterstützte und benachteiligten Kindern half, Bildung zu erlangen, überzeugte mich dann gänzlich. Mit den Kindern Zeit zu verbringen, ihnen bei Yogaübungen zuzuschauen, an manchen Unterrichtsstunden teilzunehmen und bei der Ausgabe des Mittagessens zu helfen war ein Highlight!!!

Ich kann auf der persönlichen Ebene kaum beschreiben, was es für mich bedeutete dort zu sein und 14 Tage an diesem beeindruckenden Ort zu bleiben, aber ich kann sagen, es war absolut was ich brauchte und wonach ich suchte.

Die Fürsorge und Aufmerksamkeit, welche ganz natürlich in diesen Aufenthalt integriert war, ließ mich an mein eigenes Leben zu Hause denken...was ich verpasse! Ich kann sagen, dass mein Treffen von Entscheidungen und mein Bewusstsein erweckt wurden und ich nun daran arbeite, meine Situation zu ändern.

Auch auf meinen Körper und Geist wurde Rücksicht genommen und so genoss ich den Meditationsunterricht mit Yashendu, wir weinten, tanzten, lachten und lernten. Yoga im Nebel war beeindruckend und unvergesslich.

Es war eine persönliche Reise, welche mir ein besseres Verstehen meines Wesens und meiner Bedürfnisse und Klarheit in mein Leben brachte. Die ayurvedischen Behandlungen waren ein einziges Wunder für mich.

Mein Körper und Geist reagierten auf verschiedene Arten und ich danke der Ashram Familie dafür, dass sie sich um mich kümmerte und den natürlichen Prozess der Abschaltens Verstand, ich fühle mich noch immer großartig und die gewonnenen Vorteile werden noch eine Weile andauern.

Nun mal abgesehen vom Körper...Ich fühle, dass ich in einen kleinen Teil vom traditionellen indischen Leben mit seinen vielen Aspekten wie Rollenverteilung, Respekt, Kultur und Essen integriert war...ich war ein Teil der Matrix dieses Lebens, welches auch die vielen Geräusche von Vrindavan beinhaltete...Singen, Tabla spielen, muhende Kühe auf den Straßen, Musik von den vielen Tempeln und die beruhigenden Stimmen der Mitarbeiter, während sie Chai zubereiten!!!!

Als es Zeit war zu gehen, fühlte ich, dass sich der kleine Knoten meines Daseins sanft gelöst hatte und zurück in die Realität gesetzt wurde, mit den ehrlichsten Wünschen und Gefühlen. Ich habe mich wirklich geliebt und umsorgt gefühlt und ich möchte euch allen danken, Ramona, Balendu, Yashendu und Purnendu...ebenso BabbaJi und AmmaJi, NaniJi und all den Jungen in der Küche und Shilpy (welche mir die besten Massagen verpasste), die mir das Gefühl gaben, willkommen und besonders zu sein.

Ich vermisse euch alle und ich möchte zurückkommen...vier Wochen wären ein absoluter Segen für mich und vielleicht kann ich dies in naher Zukunft organisieren.

Nun...während ich dieses Zeugnis schreibe, hoffe ich, dass andere diese Entscheidung vielleicht eher vom Herzen treffen und keine anderen Erwartungen haben, als eine Veränderung ihres Lebens zum Besseren hin. Es gibt Menschen welche diesen Ashram als eine gesamtverändernde Lebenserfahrung sehen werden...und ja, vielleicht ist es auch nicht das, wonach sie suchen..Geht mit euren Herzen und habt Vertrauen. Ich hab's auch getan und etwas auf einer sehr persönlichen Ebene meiner eigenen Lebensreise gewinnen können!

Jaisiyaram und viel Liebe!!!
Karina

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